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Die Meistertafel unserer Jugend
F-D Jugend    C-A Jugend

Platzierungen der 1. Mannschaft
1904 - 1958    1958 - 2004

Unsere Vorstandschaft
1904 - 1958    1958 - 2004

Entstehung des Sportklub Laufs 1904 e.V.
HISTORIE des SPORTKLUB LAUF

Kurz nach der Jahrhundertwende im Jahre 1904 gründeten gleichgesinnte junge Männer den "Sportklub Bitterbach Lauf", der sich zum Ziel gesetzt hatte, die aus England gekommenen Ballspiele zu pflegen. In den kälteren Jahreszeiten wurde zum Ausgleich Wintersport betrieben, was auch durch den lange Zeit im Vereinsabzeichen enthaltenen Schlittschuh dokumentiert wurde.

Gründungsmitglieder waren: Hans Blendinger, Julius Arnold, August Callian, Hans Güttinger, Alfred Eckert, Albert Muskat, Fritz Niklas, Michael Rieß, Paul Ritz und Heinrich Schönleben. Letzterer, ein Sohn des Ehrenbürgers, Oberlehrer Daniel Schönleben, wurde Gründungsvorstand. Seinem Beispiel folgend fanden sich in der langen Vereinsgeschichte immer wieder Männer, die als 1. Vorstand die Geschicke des Vereins in selbstloser Weise in die Hand nahmen.

Die ersten Fußballspiele gegen auswärtige Gegner fanden auf der Heldenwiese statt, die der Gutsbesitzer Karl Held unter annehmbaren Bedingungen zur Verfügung stellte.

Vielen mag der Name "Sportklub Bitterbach Lauf" zu lange gewesen sein, denn man änderte den Namen auf der ersten Weihnachtsfeier am 4. Januar 1908 in "Sportklub Lauf".

Der Wunsch nach eigenem Grund und Boden wurde immer stärker. Im April des Jahres 1908 konnte der SKL einen Teil seines jetzigen Sportgeländes von dem Landwirt Kraft in Kotzenhof für 1300 Mark kaufen. Zwei Jahre lang war harte Arbeit nötig, bis der Sportplatz seiner Bestimmung übergeben werden konnte. In diesen zwei Jahren fand man als Notlösung einen Platz links der Pegnitz, neben dem Fabrikgebäude der Firma Sembach. Am ersten Osterfeiertag 1910 fand dann das lange erwartete Einweihungsspiel auf eigenem Platz statt. Es wurde gegen den Turnverein Regensburg mit 1:3 verloren. 1914, zehn Jahre nach der Gründung, stieg man von der C- in die B-Klasse auf. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges verhinderte jedoch das geplante 10jährige Gründungsfest. Einige ältere Mitglieder und Jugendsportler pflegten während der Kriegsjahre das nun wesentlich ruhigere Vereinsleben. Der größte Teil der Mitglieder wurde zum Wehrdienst einberufen. 23 von ihnen kehrten nicht mehr zurück.

Nach Kriegsende wurde auch das Vereinsleben unter Vorstand Paul Ritz wieder aufgenommen. Wieder mußte in der C-Klasse begonnen werden, aber schon im Spieljahr 1921/22 stieg man in die A-Klasse auf, in der man in der Folgezeit zu den führenden Mannschaften zählte.

Die positive Entwicklung des SKL brachte bald neue Platzprobleme mit sich. Erneut wurde von dem Landwirt Kraft in Kotzenhof ein angrenzendes Grundstück erworben und damit der Platz auf 7 1/2 Tagwerk erweitert. Ein langgehegter Wunsch ging mit dem Bau des Klubhauses in Erfüllung, der durch die Opferbereitschaft der Mitglieder finanziert wurde. In diese Zeit fällt auch die Anlage des ersten Tennisplatzes auf der Westseite des Sportplatzes, der beim 25jährigen Jubiläum seiner Bestimmung übergeben wurde. Dieses Jubiläum wurde mit einem Festball im "Weißen Roß" groß gefeiert, auch fanden Fußball- und Tennisturniere dazu statt.

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Der Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 beeinflußte natürlich auch das sportliche Leben des SKL. Obwohl sich die Reihen der Mitglieder beträchtlich lichteten, konnte der Spielbetrieb unter dem ehemaligen Meisterspieler Otto Lades, der nun als Vorstand fungierte, aufrecht erhalten werden. So erzählt das 60jährige Mitglied Andreas Pfister, dass zu dieser Zeit immer wieder die Fronturlauber bei den Spielen mitkickten und nicht selten auch Sportler aus den umliegenden Vereinen, die keinen Spielbetrieb mehr hatten, mit aushalfen. Mit Kriegsende kam auch das Vereinsleben zum Erliegen. Im November 1945 gennehmigte die Militärregierung die Wiederaufnahme des Fuußballspiels. Am 2. März 1946 konstituierte sich der Verein bei Anwesenheit von 85 früheren Mitgliedern aufs Neue. Die Folgezeit brachte große Schwierigkeiten mit sich, die Georg Held als neue Vorstand mit seinen getreuen Helfern meistern mußte. So ging Andreas Pfister von Haus zu Haus und bettelte um Fußballschuhe bei den Witwen der im Kriege gefallene Kameraden, die dann der Schuster Hans Hartig wieder zusammen flickte.

Nach Wiederbeginn in der Bezirksklasse ging es dann zurück in die B-Klasse und 1950/51 wieder in die A-Klasse. Der Ausbau des Behelfsheimes am Sportplatz wurde durchgeführt und der Ausbau des Klubheimes geplant. Ein an den Sportplatz angrenzendes Grundstück konnte von der Brauerei Dreykorn gekauft werden. Wertvolle Unterstützung leistete die freiwillige Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages, sowie Spenden. Otto Lades, der dann von 1950 bsi 1954 wieder Vorstand war, hat sich mit der Durchführung dieser Projekte unvergängliche Verdienste erworben.

Sportlich ging es weiter mit der A-Klassen-Meisterschaft 1953/54 unter dem unvergesslichen Spielleiter Göller. Damit wurde im 50. Jubiläumsjahr mit dem Aufstieg in die 2. Amateurliga nach einem dramatischen Ausscheidungsspiel gegen den TSV Röthenbach vor über 3000 Zuschauern der bisherige sportliche Höhepunkt erreicht. Trainer dieser Meistermannschaft war Fritz Scherer, der in seinen Spielerreihen so bekannte Namen hatte wie: Torwart Bock, Meier, Rutz, Bauer, Luger, Schmidt, Haagen, Raum, Oed, Scharf, Lehner.

Das 50jährige Jubiläum wurde mit zwei Festwochen begangen, die vom 25. Juli 1954 bis zum 8. August stattfanden. Die Fußball-, Tennis- und die Leichtathletik-Abteilung warteten mit zahlreichen Veranstaltungen auf, deren Höhepunkt zweifellos das Spiel der 1. Fußballmannschaft des SKL und des 1. FC Nürnberg war, in dessen Reihen mit Max Morlock sogar ein Weltmeister stand. 4:0 siegte damals der Club.

In der Saison 1956/57 geriet die Zugehörigkeit des SKL zur 2. Amateurliga erstmals in Gefahr. Erst am vorletzen Spieltag konnte durch ein Tor von Arthur Raum im Spiel gegen den FSV Erlangen-Bruck der Klassenerhalt gesichert werden. Wechselvoll dann das weitere sportliche Geschick: 1957/58 Abstieg in die A-Klasse, 1959 Meister und Wiederaufstieg mit Trainer Winkler in die 2. Amateurliga (heute Bezirksliga) Nord, 1960 Abstieg, 1961 sofort Wiederaufstieg .

Im Jahr 1959 ging ein großer Wunsch für die SKL-Mitglieder in Erfüllung. Am 21. November wurde mit einem Festabend der Klubheim-Erweiterungsbau eingeweiht. In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden wurde durch beispielhaften Einsatz zahlreicher Mitglieder der Anbau erstellt. Vorstand Josef Göller opferte sogar seinen Urlaub für die Bauarbeiten.

1963/64 spielte der SKL in der neugegründeten Bezirksliga und belegte auf Anhieb den 5. Platz. 1967 wieder abgestiegen fand man sich in der A-Klasse wieder, wo man dann nach einigen Mittelfeldplätzen in der Saison 1969/70 zum vierten Male Meister (mit Trainer Sigfrid Frenzel) wurde und somit dem elften Bezirksligajahr entgegen sehen konnte.

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In der Hauptversammlung wählen die Mitglieder Adolf Spanagel zum 1. Vorsitzenden, dem danach 1972 Dr. Kurt Offenhammer folgt. Auffallend wie auch in den Jahren zuvor der Anstieg der Mitgliederzahl auf nunmehr 750.

1974/75 spielte die Erste Mannschaft lange Zeit um den Bezirksligatitel mit. Nach Niederlagen in Effeltrich und Schnaittach belegte man zum Schluß einen guten 3. Platz. 1975/76 kann aber auch der Nachfolger von Rainer Wießmeyer ( sein Sohn und sein Enkel spielen noch im SKL) auf dem Trainerposten, der ehemalige Club- und Nationalspieler Nandl Wenauer, den Abstieg in die A-Klasse nicht verhindern.

In der Jahreshauptversamlung 1977 kann Dr. Offenhammer das tausendste Mitglied des SKL, den Schülerspieler Ralf-Peter Back, begrüßen. Nach 4jähriger Umbauzeit kann das neue Vereinsgebäude eingeweiht werden.

Die Erste Mannschaft wird 1977/78 zum fünften Male A-Klassen-Meister und die stark verjüngte Reserve wurde überlegen Meister der A-Klassen-Reserven.

Dann kam die Glanzzeit des SK Lauf unter dem Erfolgsgespann Trainer Andreas Buß imd Technischem Leiter Klaus Häusler mit dem Aufstieg 1981 in die Landesliga, wo zwei Jahre später sogar der 4. Tabellenplatz erreicht wurde. Die Aufstiegsmannschaft bestand aus Kolb, Kapitän Wernhammer, Simon, Schober, Wittl, Schuster H., Biber, Zimmermann, Müller, Schwarm, Link R., Schuster R., Laburda. Siege wie bei Jahn Regensburg, SpVgg Weiden oder in Passau sind auch heute den älteren Mitgliedern noch unvergesslich. .

Die Mitglieder engagierten sich beim Bau einer Steintribüne, so dass über 3000 Zuschauer im SKL-Stadion Platz finden und das Sportheim wurde wieder einmal renoviert. Die anerkannt gute Jugendarbeit im SKL war immer Garant für guten Nachwuchs. Herausragend waren die vielen Kreis- und Bezirksmeisterschaften der Junioren, sowie jeweils der zweimalige Aufstieg der A + B-Jugend in die Bayernliga. Seit Jahren spielen die A/B- und C-Junioren immer wieder in der höchsten Mittelfrankenliga, ein Verdienst der vielen engagierten Trainer, aber auch Eltern, die den SK Lauf toll unterstützten. 1986 war der SK Lauf auch wieder Ausrichter des Laufer Altstadtfestes.

Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft aus der Landesliga ging es in die Bezirksligasaison 1987/88. Dort war ein guter Platz wichtig für die neu geschaffenne Bezirks-Oberliga. Dies wurde auch mit dem 7. Tabellenplatz erreicht und so startete man mit einem neuen Trainer, Günther Muschick in diese neue Bezirks-Oberliga. Im Jahr darauf sein erneuter Abstieg in die Bezirksliga, wo man mit Trainer Max Wedel und Spielleiter Walter Rank einen neuen Anfang machte und auch prompt wieder den Aufstieg in die höchste Mittelfrankenliga schaffte, der man dann bis 1992 angehörte. Nach dem Abstieg in die Bezirksliga Nord gelang unter Spielertrainer Alexandar Abutovic und dem dann als Spielleiter fungierenden Manfred "Max" Wedel 1994/95 wieder der Aufstieg in die Berzirksoberliga, der man bis 1997/98, dann mit Trainer Josef Zinnbauer, angehörte. Pikanterweise wird ab der Spielsaison 1997/98 der ehemalige Landesligaspieler Jürgen Schober der neue Trainer im Sportklub Lauf sein. Dabei konnte er auf eine junge Mannschaft zurück greifen, in der viele ehemalige SKL-Juniorenspieler stehen. Leider war der Abstieg in die Bezirksliga nicht aufzuhalten.

Die vielen sportlichen Erfolge der Fußballer und Tennisspieler konnten nur in einem gesunden Umfeld heranwachsen und dafür sorgte der 1. Vorsitzende Siegfried Zottmann, der die längste Amtsperiode als 1. Vorstand mit 16 Jahren inne hatte. Aufgrund seiner Verdienste ernannte ihn die Mitgliederversammlung 1996 zum Ehrenvorstand. Ihm zur Seite standen in den vielen Jahren

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jeweils als 2. Vorstände Gerhard Voack, Eckhardt Loos und Peter Leonhard, 1. Kassier Johannes Merkel, sowie Ehrenmitglied Dr. Gerd Herrmann als der Leiter der Tennis-Abteilung.

Seit 1996 steht nun mit Wolfgang Scharrer ein neuer 1. Vorstand dem Verein vor, der aus seiner langjährigen aktiven Zeit als Spieler und Jugendleiter das Vereinsgeschehen und viele Mitglieder bestens kennt. Im zur Seite stand als 2. Vorstand Peter Leonhard, dann Susanne Radtke und zur Zeit Manfred Alfes, sowie von Anfang an 1. Kassier Peter Hammer. Das Bestreben der neuen Vorstandschft war es, die Mitgliederzahl wieder zu heben und neue Sportarten im Sportklub Lauf anzubieten. Dies hat sich leider als nicht so leichtes Unterfangen herausgestellt, da in Lauf in den anderen Vereinen schon vieles geboten wird. Ein erster Schritt wurde getan: so ist auf dem vereinseigenen Gelände in Zusammenarbeit mit der Stadt Lauf und der Sparkassen Nürnberg ein Skater-Park für die Laufer Jugend entstanden, der sehr gut angenommen wird, aber keine zusätzlichen Mitglieder bringt. Der Rückgang der Mitgliederzahl konnte dank der guten Jugendarbeit gestoppt werden und pendelte sich wieder auf 700 Mitglieder ein.

1997 war der SK Lauf zum 3. Male Ausrichter des Altstadtfestes. Im Juli fand das große Kreisjugendring-Fußballturnier mit über 120 Mannschaften beim SK Lauf statt.

Mit der Fußballjugend ging es weiter bergauf, Trainer Dieter Schlagbaum stieg mit seinen B-Junioren in die Bayernliga auf. Die A-Junioren spielten ständig in der höchsten mittelfränkischen Liga, der Bezirksoberliga, auch die C-Junioren spielten laufend in der Bezirksliga und zwei Jahre in der Bezirksoberliga.

Die Erste Mannschaft wurde wieder von dem früheren Erfolgsduo Buß/Häusler übernommen, leider ging der Abstieg 1998/99 in die Kreisliga weiter. Aber sofort gelang ein Jahr später für die Saison 2000/2001 der Wiederaufstieg in die Bezirksliga die bis heute gehalten wurde. Die Erfolge waren zwar wechselhaft, doch die Vereinsleitung und auch die Mitglieder sind damit zufrieden, denn die in höheren Klassen üblichen Geldforderungen von Spielern wird die jetzige Vereinsführung nicht akzeptieren. Die zweite Mannschaft schaffte 2000/01 mit Trainer Dieter Schlagbaum den Aufstieg von der A-Klasse in die Kreisklasse.

Das Spieljahr 2002/03 brachte dem Verein im Fußball einen Generationswechsel, denn mit Dieter Schlagbaum übernahm dann nach Andreas Buß, dem erfolgreichsten SKL-Fußballtrainer aller Zeiten, der langjährig Jugendtrainer, die Erste Mannschaft, die dann in der Bezirksliga mit dem siebenten Platz einen guten Mittelfeldplatz erreichte. Die Zweite Mannschaft unter Trainer Peter Hergert stieg leider wieder in die A-Klasse ab. Ein großer Erfolg war der Gewinn im Toto-Kreispokal gegen den Landesligisten 1. FC Schnaittach (im 11-m-Schießen) und dann im Bezirkspokal das Unentschieden gegen den Bayernligisten SC Schwabach. Leider wurde dann hier im 11-m-Schießen verloren. In der laufenden Saison 2003/04 wurde ein Platz im vorderen Mittelfeld angestrebt. Momentan wird jedoch noch um den Klassenerhalt gekämpft und man ist mit aktuell 30 Punkten und Platz neun zuversichtlich, die Bezirksliga weiter zu halten. Wenn die junge Mannschaft weiterhin zusammen bleibt, von dem zur Zeit nach ausgiebigen Gesprächen ausgegangen werden kann, somit auch erfahrener wird und in der neuen Spielzeit dann mehr Konstanz zeigt, sollte auch wieder einmal ganz vorne mitgespielt werden. Die Zweite Mannschaft wollte eigentlich sofort wieder aufsteigen, kam aber erst so richtig auf Touren, als sie Stefan Wießmeyer als Trainer übernahm. Mit 36 Punkten ist sie nur drei Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt, muß also noch alle Spiele gewinnen, um das Ziel doch noch zu erreichen.

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Ein großer Erfolg war die Einführung 99/2000 einer Mädchenmannschaft, die Manfred Alfes mit Inge Schirmer-Fischer und Sigfrid Frenzel aufbaute. Es folgte dann sogar erstmals eine Damenmannschaft 2001/2002 im SK Lauf, für die Susanne Radtke als Patin und jetzige Spielleiterin steht. Diese erste Mannschaft wuchs ständig weiter und Trainer Uwe Hofbauer hat zur Zeit 24 Frauen "unter Vertrag", die sogar um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpfen.

Die Fußball-Junioren sind weiterhin führend im Kreis; die B-1-Junioren spielen seit einigen Jahren in der Bayernliga, haben aktuell in der Rückrunde noch kein Spiel verloren, stehen aber trotzdem aufgrund einer schlechten Vorrunde auf einem Abstiegsplatz. Die B-2-Junioren konnten 2002/03 den Kreisligatitel unter Trainer Sebastian Hensel und Sascha Hanisch erreichen und stiegen in die Bezirksliga auf, sind aber aktuell auch auf einem Abstiegsplatz zu finden. Die A-Junioren sind Zweiter in der Bezirksoberliga und wurden in dieser Saison unter Trainer Frank Ulbricht auch schon ODDSET-Kreispokalsieger. Die C-Junioren mit Trainer Stefan Wießmeyer spielen in der Bezirksliga und wurden Hallenkreismeister. Meistertitel errangen im Vorjahr auch die D-2-Junioren mit den Trainern Matthias Pilz und Michael Buß, die E-1-Junioren mit den Trainern Daniel Sahm und Heiko Schmidt, die F-1-Junioren mit den Trainern Peter Müller und Gerhard Bauer.

Die Tennis-Abteilung im Sportklub Lauf:

Die Tennis-Abteilung kann auf viele große Erfolge zurück blicken. Das absolute Erfolgserlebnis für viele Tennisfreunde war 1981 der Aufstieg der ersten Herrenmannschaft von der Gruppenliga in die Oberliga mit den Spielern R. Keighery (aus Australien), R. Kratochvil (aus der Tschechoslowakei), Dr. Jochen Herrmann, G. Salomon, H. Baumeister, F. Etzold und St. Füg. Diese damals höchste bayerische Spielklasse musste man nach einem Jahr wieder verlassen, spielte dann aber jahrelang in der Gruppenliga.

Viel Freude bereiteten Abteilungsleiter Dr. Gerd Herrmann, der mit nunmehr 32 Amtsjahren der längste je amtierende Abteilungsleiter im Sportklub Lauf ist, die Seniorinnen und Senioren, die seit langen Jahren in der Bezirksklasse und Landesliga spielen und spielten. Aber auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz, immer wieder gibt es Bambini- und Jugendmannschaften, die einmal das Potential für die Damen- und Herren-Mannschaften bilden sollen. In Erinnerung sind und bleiben die hervorragend organisierten Laufer Frühjahrs-Turniere der 80er und 90er Jahre, auch um den Paclan-Cup, wo es um Weltranglistenpunkte ging. Deutsche Spitzenspieler und ausländische spätere Weltklassespieler, die auch in Wimbledon mitspielten, waren am Start.

Die Festschrift zum 90-jährigen Jubiläum der Tennis-Abteilung im Jahre 1998 konnte über großen Tennissport beim Sportklub Lauf seit 1908 berichten. Dennoch blieb auch unsere Tennisabteilung nicht vom Mitgliederschwund und dem langsamen, aber stetigen Rückgang des Tennisboomes der 80-er Jahre verschont. Bezahlte Spieler, in den oberen Liegen durchaus üblich, konnten wir uns nicht mehr leisten. Die Folge war, dass die erste Herrenmannschaft ihren Abstieg in die Kreisklasse nicht verhindern konnte, aber auch hier wird auf eigenen Nachwuchs gebaut, der einen neuen Anfang bringen soll.

In der Zwischenzeit wurde auch einmal eine Fusion des Gesamt-Vereines mit z. B. dem SK Heuchling angedacht, welche jedoch vorerst scheiterte. Diese Form des "Überlebens" muss jedoch weiter beobachtet werden, auch andere Laufer Vereine sind interessiert und man wird sehen, was sich hier nach dem Jubiläumsjahr 2004 tun wird.

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Das Jubeljahr begeht der Sportklub Lauf mit einer Reihe von sportlichen, aber auch festlichen Veranstaltungen, die die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von Lauf auf den rührigen Verein lenken und zum Mitfeiern anregen soll. Eine ausführliche Chronik wird zur Zeit vom 2. Vorstand Manfred Alfes und dem mit über 30 Jahren im Verein tätigen und kundigen Rudi Heinlein erstellt, welche dann im Oktober, schon mit den Highlights des Jubiläumsjahres versehen, erscheinen soll.

Lauf, 2004

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