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UKRAINE-Hilfe

UKRAINE-Hilfe

Alle aktiven Fußballer*innen, ehrenamtlich Engagierten sowie Fans, Zuschauer*innen und Schiedsrichter*innen auf Bayerns Sportplätzen haben an diesem Wochenende (25. bis 27. März 2022) die Gelegenheit, ein weiteres gemeinsames Zeichen für Frieden und Solidarität zu setzen.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ruft gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seinen weiteren 20 Landesverbänden zu einem Solidaritäts-Spieltag und zu Spenden für die Menschen in der Ukraine auf.

Der DFB und die Stiftung der Nationalmannschaft werden die eingehenden Spenden um bis zu 200.000 Euro aufstocken.

„Der russische Angriff auf die Ukraine bringt für die Bevölkerung Leid und große Unsicherheit. Wir fühlen mit den Menschen in unserem europäischen Partnerland und treten gemeinsam für die Grundwerte unseres Sports – Gemeinschaft, Verständigung, Integration – ein. Lasst uns am Solidaritäts-Spieltag bayernweit ein gemeinsames Zeichen für Solidarität und Frieden setzen“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch und setzt darauf, "dass sich möglichst viele unserer 4.500 bayerischen Amateurklubs, die sich bereits auf ganz vielfältige Art für Geflüchtete aus der Ukraine einsetzen und diese beispielsweise in die Vereine integrieren und damit für ganz viele kleine Lichtblicke sorgen, beteiligen".

Viele Amateurfußball-Klubs haben in den vergangenen Wochen bereits mit beeindruckenden Hilfsmaßnahmen Gelder und Güter für die Menschen in der Ukraine und für Geflüchtete gesammelt. Die DFB-Stiftung Egidius Braun und die Stiftung der deutschen Nationalmannschaft haben gemeinsam mit der Dietmar Hopp Stiftung 1,1 Millionen Euro in einen Nothilfefonds eingezahlt.
>br> Und es geht weiter: Das anstehende Wochenende soll im gesamten deutschen Fußball, von der C-Klasse bis zur Nationalmannschaft, im Zeichen der Ukraine-Hilfe stehen. Bei jedem Spiel – von der Jugend bis zu den ersten Mannschaften, von der Regionalliga Bayern bis zum Jugend-Spiel – können die Klubs Spenden auf freiwilliger Basis sammeln oder zur Hilfe aufrufen. Geschehen kann dies beispielsweise über Durchsagen auf den Sportplätzen, Aktivitäten auf den Social-Media-Kanälen oder Spendenboxen an den Eingängen, in die Zuschauer*innen direkt einzahlen, ehe der Verein dieses Geld geschlossen an das Spendenkonto überweist. Die Teilnahme ist für alle Vereine freiwillig und soll von Herzen kommen. Jede Person hat darüber hinaus die Möglichkeit, privat zu spenden.

Der DFB wird auf Initiative von Präsident Bernd Neuendorf und Schatzmeister Stephan Grunwald die Gelder, die im Rahmen des Aufrufs eingehen, bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verdoppeln. Bedeutet: Gehen 30.000 Euro an Spenden ein, erhöht der DFB die Summe auf 60.000 Euro. Gehen 150.000 Euro ein, stockt der Verband den Gesamtbetrag auf 250.000 Euro auf.

Gleiches gilt für die Stiftung der Nationalmannschaft, auch sie wird die generierte Spendensumme bis zu einer Deckelung von 100.000 Euro verdoppeln.
Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung der Nationalmannschaft, betont: „Mit unserer Zuwendung wollen wir insbesondere Kinder und Jugendliche unterstützen, die aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung auf der Flucht sind. Uns allen in der Nationalmannschaft ist es ein Anliegen, in dieser akuten Not Hilfe zu leisten. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine.“

Die DFB-Stiftung Egidius Braun ist mit ihrem breiten Netzwerk ein starker Partner, um die Gelder dem zielgerichteten Zweck zuzuführen. Die Stiftung engagiert sich bereits seit dem Jahr 2001 zusammen mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ für Hilfsprojekte in der Ukraine und kooperiert seit mehreren Jahren mit der Klitschko Foundation. Alle eingehenden Spenden werden von der DFB-Stiftung Egidius Braun auf einem eigens eingerichteten Sonderkonto gesammelt und ohne jeden Abzug an die bedürftigen Menschen in der Ukraine weitergegeben beziehungsweise für entsprechende Hilfsprojekte eingesetzt.

Die Bankverbindung lautet:
DFB-Stiftung Egidius Braun
IBAN: DE14 6705 0505 0040 1385 44
BIC: MANSDE66
Sparkasse Rhein Neckar Nord
Verwendungszweck: Nothilfefonds Ukraine

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Nachricht verfasst am 22.03.2022 - 15:20 Uhr
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